Aus dem Kuli rollt …

Aus dem Kuli
entrollt sich eine Linie, __________
die sich bald dreht, bald windet,
bald dann auch stockt – – – –
dann neu beginnt . .. …
und nun das dollste:
Ich kann sie l e s e n ,
es ist ein Wort !

An dieses Wort,
da füget sich ein weiteres;
und Wort, und weit’re Wörter
schmiegen sich, tanzend, aneinander;
halten bald ein.
Und dann, neu beginnend,
eine weit’re Zeile
kommt hervor
zum wörterreichen Worte-Reigen!

Wort-Reigens Klang
treibt mich voran;
im Dreh’n und Wenden
Wortwendungen flechten sich ein,
bin schon lang nicht mehr allein!
Tanzend ich reise _
drehe in Kreisen
um Gedanken _ im All ———

Alles ist denkbar.
Doch nichts ist lenkbar!
|| Mit ungelenken Beabsichtigungen
aus meinem Hirn!
Stolpern; holpernd, stockend der Fluss •

——— Nach einer Pause ———
belebt wieder das Klingen,
das Singen,
das Schwingen
das Rollen der Kugel
des Zauberstabs in meiner Hand !
Mein Nicht-sichtbarer Tänzer
ergreift erneut mich
— und ich lasse mich
verführen . . . . .

Eine neue Strophe beginnt
bar jeder Regel
von Reim und Metik
Silben | zählen
quälen | und quetschen
in > passende <
grammatische | Logik.

… da lachen wir drüber … !
pfeifen ein fröhliches Liedchen darauf —
Auf und darunter
Kopf über, Herz unter —
|| N E I N :
H e r z über — K o p f unter…
So munter
meine Muse > —> mein Muserich,
küssend ohn‘ Ende
Schwere-los
Leinen los
auf die Hohe See
und hinein

– bald über
bald unter
schwindelig?
Nein !
Doch müde
mitunter
Und ratlos,
wie die Kehre
zu finden
zum Beginn ——
um zu enden ?
¿ . ?..¿ ¿ ?

Aus dem Kuli
rollte ein Gedicht
heraus.
Aus
💙