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Gezeiten der Gefühle

voll und leer
empfangen und geben
so viel, so vieles, ach, ich fass es nicht.
Mit einem Sieb das Wasser schöpfend
steh ich da und suche ein Menschenweib zu sein.
Ich bin’s!


Was soll das Streiten, Diskutieren
hungrig und satt
sich sehnen und sich fliehen,
so viel, so vieles, ach, ich begreif es nicht.
Mit der Mondsichel Korn schneidend
steh ich da und suche ein Menschenweib zu sein.
Ich bin’s!


Was soll das Suchen, Fragen,
Kopf und Herz
Gedanken und Gefühle
so viel, so vieles, ja, durchströme mich!
Einst kehr‘ ich heim mit reicher Ernte
und sage euch: ich fand es schön ein Menschenweib zu sein,
ich bin ’s gewesen!


Denkend und fühlend,
empfangend und gebend,
hungrig und satt.